Kovalente Bindung: Definition in der Chemie
Kovalente Bindung: Eine chemische Bindung, bei der zwei Atome ein oder mehrere Elektronenpaare gemeinsam nutzen. Sie bildet sich meist zwischen Nichtmetallatomen.
Jedes gemeinsame Elektronenpaar wird von beiden Atomkernen angezogen, was die Atome zusammenhält. Atome können ein Paar (Einfachbindung), zwei Paare (Doppelbindung) oder drei Paare (Dreifachbindung) teilen, und Mehrfachbindungen sind kürzer und stärker. Haben die beiden Atome unterschiedliche Elektronegativitäten, werden die Elektronen ungleich geteilt, und die Bindung ist polar.
Beispiele
- H₂ – zwei Wasserstoffatome teilen sich ein Elektronenpaar
- O₂ – zwei Sauerstoffatome, verbunden durch eine Doppelbindung
- N₂ – eine Dreifachbindung, eine der stärksten bekannten
- Diamant – ein riesiges Netzwerk aus kovalenten Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen
Im Periodensystem
Kovalente Bindungen bilden sich vor allem zwischen Nichtmetallen oben rechts im System, deren ähnliche Elektronegativitäten das Teilen von Elektronen leichter machen als das Übertragen.