Zweiatomig: Definition in der Chemie
Zweiatomig: Aus zwei Atomen aufgebaut. Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Fluor, Chlor, Brom und Iod liegen als zweiatomige Moleküle vor: H₂, N₂, O₂, F₂, Cl₂, Br₂ und I₂.
Diese sieben Elemente binden sich paarweise an sich selbst, weil zwei Atome, die Elektronen teilen, stabiler sind als einzelne Atome. Eine bekannte Merkhilfe ist HOFBrINCl, gesprochen „Hoff-brinkl“. Auch Verbindungen können zweiatomig sein, etwa Kohlenstoffmonoxid (CO) und Chlorwasserstoff (HCl).
Beispiele
- Sauerstoff (O₂) – zwei Atome, verbunden durch eine Doppelbindung
- Stickstoff (N₂) – eine sehr starke Dreifachbindung
- Chlor (Cl₂) – ein gelbgrünes Gas
- Kohlenstoffmonoxid (CO) – eine zweiatomige Verbindung
Im Periodensystem
Sechs der sieben zweiatomigen Elemente bilden im System eine 7: Sie beginnt bei Stickstoff (Element 7), verläuft nach rechts bis Fluor und dann abwärts durch die Halogene; Wasserstoff steht abseits.