Ladung: Definition in der Chemie
Ladung: Eine Eigenschaft von Materie, die elektrische Anziehung oder Abstoßung bewirkt. Protonen tragen eine positive Ladung und Elektronen eine gleich große negative.
Entgegengesetzte Ladungen ziehen sich an, gleichnamige stoßen sich ab, und diese Kräfte halten Atome, Ionen und viele Verbindungen zusammen. Ladung wird in Coulomb gemessen, doch Chemiker zählen sie meist in Einheiten der Elementarladung, sodass ein Proton +1 und ein Elektron −1 hat. Ein Atom mit gleich vielen Protonen und Elektronen ist neutral; nimmt es Elektronen auf oder gibt es welche ab, erhält es eine Ladung und wird zu einem Ion.
Beispiele
- Na⁺ – ein Natriumion mit der Ladung +1
- Cl⁻ – ein Chloridion mit der Ladung −1
- O²⁻ – ein Oxidion mit der Ladung −2
- Al³⁺ – ein Aluminiumion mit der Ladung +3
Im Periodensystem
Die üblichen Ionenladungen folgen den Gruppen: Metalle der Gruppe 1 bilden +1-Ionen, die der Gruppe 2 +2-Ionen, Nichtmetalle der Gruppe 16 −2-Ionen und die der Gruppe 17 −1-Ionen.