Sublimation: Definition in der Chemie
Sublimation: Der Übergang eines Feststoffs direkt in ein Gas, ohne zuvor flüssig zu werden.
Bei der Sublimation wird Wärme aufgenommen, weil die Teilchen genug Energie gewinnen müssen, um direkt aus dem Feststoff ins Gas zu entweichen. Trockeneis sublimiert, weil flüssiges Kohlenstoffdioxid bei normalem Luftdruck nicht existieren kann, während Feststoffe wie Iod beim Erwärmen leicht sublimieren, obwohl sie auch schmelzen können. Der umgekehrte Übergang, direkt vom Gas zum Feststoff, heißt Resublimation, und so entsteht Frost in kalten Nächten.
Beispiele
- Trockeneis (festes CO₂) wird bei −78,5 °C zu Gas
- Iodkristalle geben beim sanften Erhitzen violetten Dampf ab
- Schnee, der an kalten, trockenen, windigen Tagen langsam verschwindet, ohne zu schmelzen
- Gefriergetrockneter Kaffee, hergestellt durch Sublimieren von Eis bei niedrigem Druck
Im Periodensystem
Iod in Gruppe 17 und Arsen in Gruppe 15 sublimieren leicht, und Arsen sublimiert bei normalem Luftdruck, statt zu schmelzen.